Mehr als zehn Zentimeter Schnee, der Weihnachtbaum ist leider schon abgebaut und der Frühling mit seinen Farben noch lange nicht in Sichtweite. Jetzt ist die Sehnsucht nach einer Blume, die Farbe und Pracht ins Wohnzimmer bringt, unbeschreiblich groß. Unser heutiger Dekotipp ist eine Amaryllis, auch Rittersporn genannt. Die Amaryllis können Sie sowohl in der Vase als Schnittblume oder im Topf dekorieren. Das Farbspektrum des Rittersporns reicht von tiefrot über zartrosa bis hin zu schneeweiß. Mit wenigen Pflegetipps können Sie die Blütezeit Ihrer Amaryllis entscheidend verlängern.
Beim Einkaufen sollten Sie darauf achten, dass der Stil der Amaryllis drei bis vier gerade erst aufbrechende Blüten aufweist.
Standfestigkeit gewährleisten
Stellen Sie den Stil für eine gute Standfestigkeit in eine hohe schmale Vase. Die Blüten werden sehr schwer, je höher die gewählte Vase ist, um so besser ist der Halt.
Überlieferungen zu Folge wird Tee schon seit Jahrtausenden in China geschätzt und als Medizin angewendet. Erst im 6. Jahrhundert vor Christi setzte sich eine neue Variante der Teezubereitung durch – der grüne Tee. Dabei wird die Fermentierung des Tees durch Hitzeeinwirkung verhindert. Der so gewonnene grüne Tee hat ein besonderes Aroma und ihm werden außergewöhnliche Heilwirkungen zugesprochen. Zu Beginn des 16. Jahrhundert nach Christi hielt der grüne Tee auch in Europa Einzug und verbreitete sich auf dem gesamten Kontinent.
Die wichtigsten Anbaugebiete von grünem Tee
Eines der größten Anbaugebiete von grünem Tee liegt in China, hier werden in der Provinz Yunnan und der Flussmündung Hangzhou besondere Teesorten kultiviert. In Nordostindien wird an den Südhängen des Himalajas der Darjeeling angebaut. Der hochwertigste grüne Tee stammt allerdings aus Japan, der Senchas.
Gewinnung von grünem Tee
Der grüne Tee wird genauso wie der schwarze Tee aus Blättern des Teestrauchs gewonnen. Die besten grünen Teesorten stammen von kleinen, aromatischen Blättern des hauptsächlich in China beheimateten Teestrauchs Camellia sinensis. Die Blätter werden während der gesamten Wachstumsperiode im Abstand von sechs bis vierzehn Tagen geerntet. In der Regel werden die Blätter von erfahrenen Frauen per Hand gepflückt. Eine maschinelle Pflückung ist auf Grund der Lage und der Besonderheiten von Teeblättern wenig verbreitet.
Herstellung – vom gepflückten Blatt zum Tee
Die frisch gepflückten Teeblätter müssen zuerst welken (trocknen). Ein kurzes Erhitzen in gusseisernen Pfannen, Rösten oder Dämpfen der gewelkten Blätter verhindert die Fermentierung. Dadurch bewahrt das Teeblatt seine grüne Farbe und ein Großteil der im frischen Teeblatt enthaltenen Wirkstoffe bleibt erhalten. Anschließend werden die Teeblätter gerollt ums sie für die Weiterverarbeitung geschmeidiger zu machen. Im Anschluss werden die Blätter sortiert und verkauft.
Grüne Teesorten
Der Lung Ching ist ein erlesener chinesischer Tee, der im 18. Jahrhundert der Tee des Kaisers war. Durch seinen fruchtigen, blumigen Geschmack ist der Lung Ching einer der beliebtesten Tees in China.
Der Matcha, ist der Pulvertee für die japanische Teezeremonie. Der hochwertige Matcha schmeckt intensiv und fein-herb.
Der Sencha mit seinem leicht herb-frischen Geschmack mit einer Spur Süße wird in Japan am häufigsten produziert und getrunken. Je dunkler das getrocknete Teeblatt ist, um so höher ist die Qualität des Sencha.
Einer der am häufigsten konsumierten, chinesischen grünen Tees ist der Gunpowder, dessen Teeblätter zu kleinen Kugeln gerollt angeboten werden. Beim Aufgießen des Gunpowders knistern die Blätter. Ein herber und kräftiger Geschmack zeichnen diesen hochwertigen Tee aus.
Der Bancha ist ein hellgrüner Tee, der frisch und leicht grasig schmeckt. Dem Bancha werden vor allem große Heilkräfte gegen Krebs nachgesagt.
Zubereitung von grünem Tee
Grüner Tee schmeckt am Besten, wenn weiches Wasser zum „Aufbrühen“ verwendet wird. Ein hoher Gehalt von Chlor, Kalk und Mineralien zerstört das Aroma. Das Wasser wird sprudelnd aufgekocht und dann auf 60 bis 75 Grad Celsius abgekühlt. Je nach Teesorte brauchen Sie elf bis zwölf Gramm Teeblätter für einen Liter Wasser.
Geben Sie Blätter in eine Teekanne oder die entsprechend kleinere Menge in eine Teetasse und gießen Sie das abgekühlte Wasser auf. Bei ganz herb schmeckenden Teesorten wird nur so viel Wasser aufgegossen, dass die Teeblätter gerade so bedeckt sind. Der so entstandene erste Aufguss wird sofort abgegossen und die Tassen nun normal gefüllt. Der Tee kann nach einer Ziehzeit von ein bis zwei Minuten direkt von den Blättern abgetrunken werden.
Die fruchtigeren grünen Teesorten werden nach dem Aufgießen nicht abgegossen. Dieser Tee darf ebenfalls vor dem Genuss maximal zwei Minuten ziehen. Ob der Tee nach der Ziehzeit in eine weitere Teekanne abgesiebt oder direkt vom Blatt getrunken wird, ist reine Geschmackssache.
Probieren Sie die verschiedenen Teesorten des grünen Tees aus. Die Zubereitung kostet einige Mühe und weicht vom europäischen Standard ab. Geübte Teeliebhaber schätzen den Geschmack und die Wirkung von grünem Tee über alles.
Exotische und teure Kaffeesorten sind gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Einige Kenner schwören auf Katzenkaffe, für andere wiederum muss der Kaffee aus der höchsten Bergregion Jamaicas kommen. Die Entstehung einiger dieser Raritäten wollen wir im folgenden Artikel näher beleuchten.
Der Katzenkaffee
Unter der Bezeichnung Kopi Luwak ist eine spezielle Kaffeesorte, der Katzenkaffee bekannt und beliebt geworden. Diese Kaffeesorte stammt von den indonesischen Inseln Sumatra, Java und Sulawesi. Das besondere am Katzenkaffee lässt sich in der Art der Fermentierung finden. Eine bestimmte Schleichkatzenart frisst die Kaffeekirschen, kann aber nur das Fruchtfleisch verdauen. Die eigentlichen Kaffeebohnen werden im Verdauungstrakt der Schleichkatze, ähnlich wie beim Nassen Verfahren in der Kaffeeherstellung, fermentiert. Die mit dem Kot ausgeschiedenen Kaffeebohnen werden von den Einwohnern aufgesammelt, gewaschen und leicht geröstet. Durch die Fermentierung ändern sich die Geschmackseigenschaften nach Meinung der Kenner einzigartig. Es entsteht ein dunkles, volles aber auch als muffig und erdig beschriebenes Aroma. Der Katzenkaffee ist eine sehr teure Spezialität. Genießer bezahlen bis zu 1.000,- EUR für ein Kilogramm dieser besonderen Kaffeesorte. lesen Sie hier weiter…
Zu Neujahr wird in vielen Familien in Deutschland traditionell Heringssalat gereicht. Die Mischung aus salzigem Fisch und süßen Äpfeln ist ein Gaumenschmauss, den Sie mit dem folgenden Rezept ganz leicht zubereiten können.
Silvester setzen auch die sonst nicht abergläubischen Menschen auf Glücksbringer und die Einhaltung althergebrachter Brauchtümer. Ein besonders schmackhafter Brauch sind Silvesterkrapfen, die in einigen Gebieten Deutschlands auch als Berliner oder Kräppel bekannt sind. Ein Krapfen, der am Silvesterabend verzehrt wird, soll böse Geister besänftigen und ein süßes neues Jahr beschwören. Mit dem folgenden Rezept können Sie erfolgreich gegen die bösen Geister des kommenden Jahres ankämpfen.