Rubina ist eine gute Fee und noch sehr jung. Sie ist soeben dabei, das Zaubern zu erlernen und das ist wirklich nicht einfach. „Hör zu, Rubina“, sagt Klarine, die Oberfee. Sie ist schon ziemlich alt und hat eine Menge Erfahrung. „Zaubern ist gar nicht so schwer, wenn man es kann. Du darfst nur deinen Zauberspruch nicht vergessen. Dann ist es leicht, Wunder zu tun und die Wichtel glücklich zu machen.“
Rubina sitzt auf einem Zweig und baumelt mit den Beinen. „Was für Wunder soll ich den tun?“, erkundigt sie sich. „Du gehst zu den Wichteln und fragst sie nach ihrem Kummer“, antwortet Klarine. „Wenn einer sehr unglücklich ist, sagst du deinen Zauberspruch und befreist ihn von dem Ärgernis.“
„Das tu ich gern“ sagt Rubina, nimmt den Zauberstab und schickt sich an zu den Wichteln zu gehen. „Hoffentlich machst du es richtig“, seufzt Klarina. „Denn du hast noch lange nicht ausgelernt.“ „Ich kann es schon sehr gut“, versichert Rubina. „Du wirst sehen!“ Rubina ist fest entschlossen alle Wichtel, die ihr begegnen, froh und glücklich zu machen.
Es war einmal, vor langer, langer Zeit in einem sehr kalten Dorf am Nordpol, ein kleiner Eisbär. Sein Name war Felix, aber alle nannten ihn nur Bärni. Jeden Tag tollte er im Schnee herum, spielte mit seinen Freunden und ging zur Schule, wie jedes andere Eisbärkind auch.
Doch Bärni war anders als alle anderen Eisbären: Seine Freunde waren nicht die anderen Eisbärkinder, sondern die Pinguine Erik und Malte, die mit ihren Eltern in der Nähe des Dorfes lebten. Mit ihnen konnte er schwimmen, Fische jagen und auf der Suche nach Abenteuern durch die Gegend wandern.
Aber die anderen Eisbärkinder mochten die Pinguine nicht und deshalb gaben sie Bärni gemeine Spitznamen und wollten in der Schule nicht mit ihm spielen. Nur seine Eltern hielten zu ihm. Trotzdem merkte Bärni, dass sich seine Eltern oft Sorgen um ihn machten und Angst hatten, dass aus ihm kein guter Eisbär würde. weiterlesen Bärni‘s Abenteuer