Kalifornien und Ostalgie – wie passt das zusammen? Ausgerechnet in San Franzisco haben Honecker und die DDR-Fahne überlebt. Mit einem kleinen Restaurant, dem Walzwerk, hat Christiane Schmidt aus Gera die Ostalgie nach Amerika exportiert. Und das äußerst erfolgreich.
Das Ambiente
Das Walzwerk versprüht puren Mitropa-Charme. Die Tische sind mit Deckchen und Plastik Salz- und Pfefferstreuern aus der alten Heimat eingedeckt. Die vertraute Plattensammlung ist liebevoll als Dekoration an die Wand gepinnt. Honecker und Marx wachen über die Gäste und zur Krönung des ganzen nimmt die DDR Fahne einen großen Platz an der Wand ein. Das Geschirr ist nicht etwa edel, nein, Frau Schmidt nutzt die bekannten, gut stapelbaren Tassen der Mitropa und Omas bestes Geschirr weiter.
Die Speisekarte
Typische deutsche Gerichte findet der Gast auf der Speisekarte. Zu den beliebten Gerichten zählen Rote Bete Suppe, Thüringer Bratwurst mit Sauerkraut, Thüringer Klöße und kalter Hund. Nur im Walzwerk gibt es original importiertes ostdeutsches Bier vom Fass. Frau Schmidt sagt dazu:“ Der Import ist zwar teuer, aber die Amerikaner lieben deutsches Bier”. Der hohe Preis für ein Glas Bier wird so gern bezahlt.
Multikulti in Kalifornien
Japanische Touristen, amerikanische Gäste und deutsche Auswanderer lieben gleichermaßen dieses kleine Restaurant. Mit der Ostalgie können die allermeisten Gäste gar nichts anfangen. Sie erkennen weder die Fahne, noch wissen sie, wer sie von den Bildern anstrahlt. Das Resümee der Gäste lautet daher, das Gesamtkonzept ist urig und toll aufeinander abgestimmt. Die Speisen sind ungewohnt und anders, aber richtig köstlich. Die Stammgäste kommen auf Grund des guten Essens immer wieder gern ins Walzwerk.
Weiteres Restaurant in Planung
Die Schmidts haben ein weiteres Restaurant in San Franzisco in Planung – das Schmidts. Mit einer originellen Geschäftsidee Erfolg zu haben, ist auch in Amerika nicht selbstverständlich. DDR-Look ist hipp – Nostalgie, Charme und gutes Essen haben das Walzwerk in nur zehn Jahren zum angesagten Szenerestaurant werden lassen.

Die Amerikaner sind für zünftige Barbecues bekannt. Hier kommt jede Menge Fleisch auf den Grill. Vor allem Steaks und Burger sind hier gern gesehen. Mit Gemüse hält man sich bei einem American Barbecue nicht unbedingt auf. Aber auch an die vegetarischen Beilagen wird natürlich gedacht. Wenn die Sonnenstrahlen die Menschen wieder nach draußen locken wird natürlich auch bald angegrillt. Und dann kann man sich ruhig mal für ein typisches American Barbecue entscheiden. Dazu passend kann man natürlich auch die Dekoration und die eigene Kleidung gestalten. Man könnte zum Beispiel seine Gäste zum Verkleiden animieren. Passend wären auf jeden Fall die Jeanshosen. Auch Cowboykleidung oder der Cheerleader- oder Indianerlook sind passende Verkleidungen. So bringt man auf jeden Fall ein wenig Abwechslung in den Grillalltag. Hühnchen- oder Putenbrust und Grillwürstchen findet man bei einem typischen American Barbecue natürlich eher selten auf dem Grill. Hier brutzeln saftige Steaks und Burgerfleisch auf dem Rost. Dazu kann man einen Ceaser’s Salat oder einen Cole Slaw reichen. 