So sieht es in den meisten deutschen Haushalten aus, dass “Gute Porzellan” steht im Schrank und wird höchstens an Geburtstagen oder Weihnachten auf den Tisch gestellt. Täglich benutzt hingegen, wird das so genannte Alltagsgeschirr. Ist die Aufteilung in gut und alltäglich, die wohl aus Großmutters Zeiten stammt, heute noch sinnvoll?
Gutes Porzellan
Porzellan, das nur an hohen Feiertagen den Tisch ziert, ist oft besonders edel oder extrem teuer in der Anschaffung. Aufgrund seiner Exklusivität soll dieses Geschirr geschont werden. Die Angst vor verblasstem Dekor, abgeschlagenen Ecken oder gar zerbrochenen Teilen ist einfach zu groß. Diese Angst wirkt sich aber auch an Festtagen auf den Umgang mit dem Porzellan aus. So hält sich die Freude über das hochwertige Geschirr bei den Gastgebern und den Gästen arg in Grenzen. Kompletten Beitrag lesen…
Für Naturfans oder Frischverliebte sind Picknicks unzweifelhaft das Schönste am Sommer. Ein lauschiges Plätzchen ist zwischen Wäldern und Wiesen schnell gefunden. Wenn dann der Picknickkorb mit feinem Geschirr bestückt und mit leckeren Speisen gefüllt ist, steht wundervollen Stunden nichts entgegen.
Picknickkorb aus englischer Weide
Ein besonderes hochwertiges Produkt ist ein Picknickkorb aus englischer Weide. Bei dieser traditionellen Herstellungsart werden die Körbe aus hochwertiger Vollweide geflochten und mit Echtleder Beschlägen ausgestattet. Die Koffergriffe sind stabil und trageangenehm gefertigt. Als kleines Umweltplus stammen die verwendeten Weidenzweige aus nachwachsender Plantagenaufzucht. Kompletten Beitrag lesen…
Liebevoll zusammengestelltes Porzellan oder Servierteller aus Keramik müssen nicht mehr in Schränken oder Schubladen ein unbeachtetes Dasein fristen. Mit unserer heutigen Dekoidee präsentieren Sie Ihr Geschirr im besten Licht.
Setzkasten aus weißen Regalen
Kaufen Sie sich einfache weiße Regale im bekannten schwedischen Möbelhaus. Diese Regale, die in verschiedenen Höhen erhältlich sind, gestalten Sie dann zu einem bunten Setzkasten um. Dazu können Sie die einzelnen Fächer bemalen, bekleben, tapezieren oder besonders edel, mit Stoff beziehen.
Rückwand bemalen
Bevor Sie das Regal endgültig zusammenbauen, zeichnen Sie sich zunächst den Abstand der Fächer auf der Rückseite an. Die so entstanden Flächen können Sie abwechselnd bemalen. Suchen Sie sich eine Acrylfarbe im Ton Ihrer Wahl, z.B.: grün aus und streichen Sie damit ein Fach der Rückwand.
Rückwand bekleben
Ein weiteres Fach bekleben Sie mit farblich passenden Retroblumen oder Wandtattoos. Kompletten Beitrag lesen…
Täglich fallen im Haushalt kleinere oder größere Berge von verschmutztem Geschirr an. Nicht alle Geschirrteile können einfach in der Spülmaschine gereinigt werden. Manche Gläser, Dekore oder Materialien verlieren in der Spülmaschine ihre Leuchtkraft oder ihren Glanz. Wir haben die besten Tipps zur Pflege Ihres besonderen Geschirrs zusammengestellt.
1. Tipps zur Porzellanpflege
Zu Omas Zeiten gab es noch keine Spülmaschine. Sie können also davon ausgehen, dass die Dekore auf dem kostbaren, alten Porzellan nicht spülmaschinenfest sind. Diese Erbstücke sollten Sie besser mit der Hand abspülen, dann leuchtet das Dekor weiter in brillanten Farben. Das normale Haushaltsgeschirr dagegen können Sie in der Regel unbesorgt in die Spülmaschine geben. Mit Essensresten versehene Teller (bspw. vom Spinat oder Reste der feurigen Bolognesesoße) müssen vorher kurz abgespült werden. Kompletten Beitrag lesen…
Die Entdeckung des weißen Goldes
Die Herstellung von Porzellan gelang in China seit dem 6. Jahrhundert. Kontinuierlich wurden die Herstellungsprozesse verfeinert und weiterentwickelt. Das Geheimnis um die Porzellanherstellung aber wurde streng bewahrt. Erst im 15. Jahrhundert kamen mit den portugiesischen
Seefahrern größere Mengen an chinesischem Porzellan nach Europa. Aber selbst 200 Jahre später war es den Europäern immer noch nicht möglich, das edle weiße und durchscheinende Porzellan herzustellen.
Die Entdeckung des europäischen Hartporzellans, des sogenannten Meißner Porzellans, ist untrennbar mit zwei Namen verbunden: Johann Friedrich Böttger und Ehrenfried Walther von Tschirnhaus. Böttger war Alchimist und behauptete, Silbermünzen in Goldmünzen umwandeln zu können. August der Starke hoffte, mit Böttgers Hilfe, die leeren Staatskassen füllen. Er ließ den Alchimisten festnehmen und stellte ihm ein Labor für die Goldherstellung zur Verfügung. Da Böttgers Experimente erfolglos blieben, gab August der Starke ihm Ehrenfried Walther von Tschirnhaus zur Seite, der das Ganze vorantreiben sollte. Von Tschirnhaus aber beschäftigte sich zu diesem Zeitpunkt schon mehrere Jahre mit der Porzellanherstellung und er konnte Böttger überzeugen, an den Experimenten zur Porzellanherstellung teilzunehmen.
Nachdem man entdeckte, dass Kaolin – weiße Erde- ein unverzichtbarer Bestandteil des weißen Porzellans war, gelang 1708 erstmals die Herstellung des weißen europäischen Porzellans. 1710 wurde die erste Porzellanmanufaktur Meißen auf der Albrechtsburg in Betrieb genommen. Deren Leitung übernahm Böttger, da von Tschirnhaus einige Monate zuvor verstorben war.
Mit der Entwicklung der Hartporzellanglasur und der Dekorfarben war es möglich, wunderschöne Porzellanstücke herzustellen, die über die Grenzen des kurfürstlichen Sachsens hinaus weltweite Berühmtheit erlangten und sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreuen.
Hier gehts zum 1. Teil unserer Serie
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