Pannen die am Herd oder bei der Zubereitung der Gerichte passieren, muss man oft von der heiteren Seite nehmen. Das Genie steht gelassen über dem Chaos. Einige witzige Küchenpannen haben wir für Sie zur kleinen Warnung aufgelistet, denn das Lachen besorgen dabei immer nur die anderen.
Kaffee kochen ohne Kaffeekanne
Sie haben es eilig, die Gäste wollen sich in 10 Minuten an die reich gedeckte Kaffeetafel setzen. Schnell das Kaffeepulver in den Filter, Wasser aufgefüllt und einschalten. Die Kanne steht jedoch noch einsam und verloren neben dem Wasserhahn. Bei diesem Szenario hilft nicht einmal der Tropfstopp. Der Kaffee und der Kaffeesatz verbreiten sich über den Filtereinsatz. Je nach Neigungswinkel der Arbeitsplatte läuft dieses Gemisch in Schubläden oder Schränke. weiterlesen Die 10 witzigsten Küchenpannen
Den typischen Bürokaffee oder Automatenkaffee kennt jeder und mag niemand. Meist ist ein solcher Kaffee bitter und das Aroma ist nur noch eine ferne Erinnerung. Dabei ist ein guter Kaffee unter Beachtung weniger Grundregeln einfach herzustellen. Dann können sich die rund tausend Aromastoffe des Kaffees richtig entfalten und den Genießer verwöhnen. Für die Zubereitung von Kaffee kommen verschiedene Verfahren in Frage. Guter Kaffee kann per Hand gebrüht, mit Hilfe einer Kaffeemaschine, mit einer sogenannten Pressmaschine, mittels Kaffeepads oder mit hohem Druck als Espresso erzeugt werden.
Kaffee per Hand aufbrühen
Brühen Sie eine Kanne Kaffe direkt auf, dauert der ganze Vorgang der Zubereitung ca. fünf bis sieben Minuten. Ihre Arbeit wird mit einem aromatisch hervorragenden Kaffee belohnt. Für die Zubereitung kochen Sie die entsprechende Menge Wasser auf und geben dann eine halbe Tasse kaltes Wasser dazu. Die optimale Temperatur des Wassers liegt zwischen 90 und 95 Grad Celsius. Das Kaffeepulver messen Sie direkt in eine vorgewärmte dickbauchige Kanne ab. Gießen Sie ca. die Hälfte des benötigten Wassers auf das Kaffeepulver. Mit einem langen Löffel kurz umrühren und dann das restliche Wasser aufgießen. Das Kaffeepulver muss sich in der Kanne vollständig setzen. Nach ca. sieben Minuten können Sie den Kaffee servieren. Wenn Sie garantiert keinen Kaffeesatz in der Tasse haben wollen, können Sie den aufgebrühten Kaffee durch ein feines Sieb in eine zweite Kanne umgießen. Frisch aufgebrühter Kaffe ist ein Genuss der jedem Vergleich mit Maschinenkaffe standhält und landläufig sogar besser ist.
Kaffee aus der Kaffeemaschine
In Kaffeemaschinen wird Wasser durch einen mit Kaffeepulver gefüllten Filter geführt. Für einen guten Kaffee müssen hier viele Einzelkomponenten hervorragend zusammenpassen. Wählen Sie eine Kaffeemaschine, die das Wasser auf die entsprechende Temperatur erhitzen kann. Einfache Plastikmaschinen erfüllen diese Voraussetzung oft nicht. Filtertüten haben nach Expertenmeinung keine Auswirkung auf den Geschmack des Kaffees. Die Farbe der Kaffeefilter ist auch eher der herrschenden Kundenmeinung angepasst, braun ist ökologisch besser, hat aber keine Auswirkung auf den Geschmack. Pro Tasse Kaffee brauchen Sie ca. sechs bis acht Gramm feingemahlenes Kaffeepulver. Kaffee aus der Kaffeemaschine hat eine gute Qualität und ist mit wenig Aufwand schnell zubereitet. Kaffeemaschinen benötigen wenig aber regelmäßige Pflege. So sollten Sie Ihre Maschine alle acht bis zwölf Wochen entkalken. Der Filtereinsatz sollte ca. alle zwei Wochen gründlich gesäubert werden. Damit entfernen Sie das im Einsatz abgesetzte Kaffeeöl. weiterlesen Die Zubereitung von Kaffee oder die Kunst des perfekten Geschmacks
Eine leckere Variante von Kaffeespezialitäten erreichen Sie durch die Verfeinerung mit Likören oder anderen alkoholhaltigen Zusätzen. Aus den verschiedenen Ländern haben wir köstlichsten Versionen zusammengetragen.
Diplomatenkaffee
Eindeutig für Schleckermäuler ist der Diplomatenkaffee gedacht. In eine angewärmte Tasse wird Creme Kaffee und ca. 3cl Eierlikör gegeben. Gekrönt wird der Diplomatenkaffee mit einer Haube aus Schlagsahne, die mit Kakao bestreut wird.
Cafe Brulot
Der Glühbranntwein ist bei unseren französischen Nachbarn ein beliebtes Getränk, wenn es draußen kalt wird. Für 2 Tassen werden 8 cl Cognac, 4 cl Cointreau, 4 Nelken, einer kleinen Zimtstange, in Zesten (schmale Streifen) abgeriebene Orangen- und Zitronenschale, 2 Esslöffel Zucker und ein viertel Liter starker Kaffee benötigt. Den Cognac mit dem Cointreau, den Gewürzen und dem Zucker in einem Kupferpfännchen auf einem Rechaud erhitzen. Zwei große Tassen werden zu zwei Drittel mit dem heißen Filterkaffee gefüllt und bereitgestellt. Das Alkoholgemisch wird angezündet und mit einer langstieligen flachen Schöpfkelle noch brennend auf den Kaffee gegossen. Die Gewürze verbleiben natürlich in dem Kupferpfännchen. Der Cafe Brulot wird bei gedimmtem Licht serviert und sieht dann einfach spektakulär aus.
Cafe Royal
Ebenfalls aus Frankreich kommt der Cafe Royal. In eine breite Kaffeetasse 1 cl Cognac geben, leicht anwärmen und flambieren. Darauf legen Sie einen Teelöffel gefüllt mit Zucker, der über dem angezündeten Cognac karamellisiert. Vermischen Sie den karamellisierten Zucker mit dem Cognac und füllen Sie die Tasse mit einem frisch aufgebrühten Kaffee auf.
Sweet Lady
Für den Sweet Lady wird zuerst Sahne leicht angeschlagen. In eine vorgewärmte Capuccinotasse werden 2 cl brauner Rum und 1 cl Amaretto gegeben. Einen doppelten Espresso direkt auf diese Mischung laufen lassen. Der Sweet Lady wird mit der angeschlagenen Sahne und einem Päckchen Rohrzucker serviert.
Espresso Coretto
Ein Coretto ist ein italienischer Klassiker und wird oft als Korrigierter bezeichnet. Dabei wird ein frisch zubereiteter Espresso mit einem Schuss Grappa aromatisiert.
Irish Cream Kaffee
Die Iren haben ein besonders leckere Kaffeeart, den Irish Cream. Für diese Spezialität werden 40 ml Baileys mit einem Teelöffel braunen Zucker in einer Capuccinotasse erwärmt. Die Mischung wird mit frisch gebrühtem Kaffee aufgefüllt und mit einer Prise Zimt gewürzt. Serviert wird der Irish Cream mit einer Haube aus aufgeschäumter Milch die leicht mit Kakaopulver bestäubt ist.
Biedermeier
Ein starker Kaffee oder ein Mokka ist die Grundlage dieser österreichischen Spezialität. Der Kaffee wird in eine große Tasse gegeben und mit 20 ml Marillenlikör aufgefüllt. Mit einer Sahnehaube garniert entsteht ein Hochgenuss.
Fiaker
Die Österreicher haben auch den Fiaker erfunden. Sein Name geht auf die Kutscher zurück, die in einer Hand die Zügel und in der anderen Hand den Kaffee, speziell den Fiaker hielten. Der Fiaker besteht aus schwarzem, starken Kaffee der mit einem Schuss Kirschwasser oder Rum versetzt ist. Serviert wird er in einem hohen Glas mit Henkel. Eine Sahnehaube mit Puderzucker bestreut rundet das Erscheinungsbild ab.
Kosakenkaffee
Der Kosakenkaffee kommt anders als der Name es vermuten lässt, nicht aus Russland sondern aus Österreich. Hier wird heißer Espresso mit erhitztem Rotwein, Wodka und Zucker gemischt. Je nach gewünschter Wirkung und nach Geschack ist die Alkoholmenge variabel.
Die Vielzahl der Zubereitungsarten von Kaffeespezialitäten sorgt für eine schnelle Verbreitung der Kaffeekultur. So wird für die Herstellung der verschiedenen Arten sowohl heißer als auch kalter Kaffee verwendet. Lassen Sie sich von den folgenden Kaffeespezialitäten zu neuen Genüssen inspirieren.
Café au lait
Das Frühstücksgetränk der Franzosen ist der Café au lait. Es besteht je zur Hälfte aus Kaffe und heißer Milch. In einigen Regionen wird die Milch manchmal aufgeschäumt. Ein Café au lait wird nicht in einer Tasse sondern in einer großen Schale ohne Henkel serviert.
Mokka
Mokka ist vom Ursprung her eine Kaffeeart aus Äthiopien. Der Mokka wird in einem stundenglasförmigen Aluminiumkocher aufgesetzt. Das Servieren erfolgt oft in kleinen Gläsern, wobei der Mokka nicht gefiltert wird. Er ist sehr dick und säurehaltig. In Variation mit viel Zucker, dem Zusatz von Schokolade oder Kakao ist der Mokka sehr lecker.
Kaffee Obermeier
Eine Wiener Spezialität ist der Kaffee Obermeier. Heißer Filterkaffee wird in eine Tasse gegeben. Darüber kommt leicht angeschlagene Schlagsahne. Weil sich Kaffee und Sahne nicht vermischen dürfen, wird die Sahne vorsichtig über einen Löffelrücken auf den Kaffee gegeben.
Separee
Werden der Filterkaffe und die Milch getrennt serviert, spricht der Genießer von einem Separee. Der Gast kann selbst entscheiden, ob und in welchem Verhältnis er Kaffee und Milch mischt.
Eiskaffee
Der Eiskaffee wird vor allem im Sommer geschätzt. Er besteht aus abgekühltem und oft leicht gesüßtem Filterkaffee, Vanilleeis und Sahne. Serviert wird der Eiskaffee in hohen Gläsern oder schlanken Schalen.
Frappé
Der Frappé ist Urlaubern hauptsächlich aus Griechenland und Zypern ein Begriff. Die griechische Spezialität wird kalt und schaumig serviert. Ein guter Instantkaffee wird mit kaltem Wasser und Eiswürfeln in einem Shaker schaumig geschüttelt. Serviert wird der Frappé in hohen, schmalen Gläsern.
Ungarischer Kaffee
Der ungarische Kaffee ist ebenfalls eine kalte Kaffeeart. Stark gesüßter Filterkaffee wird in einem auf Eis gestellten Glas serviert. Kurz vor dem Servieren wird der ungarische Kaffee mit einer Haube aus Schlagsahne versehen.
Kaffee, des Deutschen liebstes Getränk. Ob heiß oder kalt, verfeinert mit Milch und Zucker oder klassisch schwarz, Kaffee ist immer ein Genuss. In den letzten Jahren sind mit dem Einzug der Coffee Shos in Deutschland verschiedene Kaffeearten und Kaffeespezialitäten verbreitet worden. Kaffeegenießer kommen nicht nur beim Anblick eines gut aufgebauten Latte Macciato ins Schwärmen. Im nachfolgende ersten Teil haben wir Kaffeespezialitäten auf Espressobasis zusammengestellt.
Cappuccino
Cappuccino, das Frühstücksgetränk der Italiener, besteht aus Espresso und Milch im Verhältnis 1:1. Bereiten Sie sich einen Cappuccino zu Hause zu, wird zuerst die Milch aufgeschäumt. Erst dann den Espresso direkt in die angewärmte Cappuccinotasse laufen lassen. Den Milchschaum geben Sie vorsichtig Löffelweise auf den Cappuccino bis die Tasse voll ist. Dadurch setzt sich die Crema vom Espresso schön oben auf dem Milchschaum ab. Sahne hat auf einem Cappuccino nicht wirklich etwas zu suchen.
Caffé Latte
Den Caffé Latte haben wir uns ebenfalls von den Italienern abgeschaut. Er besteht aus zwei bis drei Espressis und heißer Milch in der Menge von einem Espresso. Milchschaum enthält ein Caffé Latte, der in einer breiten Tasse serviert wird, in der Regel nicht.
Espresso
Das Original der Kaffeespezialitäten. Diese Kaffeeart war auch schon vor den Kaffeebars in Deutschland bekannt und beliebt. Die Zubereitung eines gelungenen Espresso ist zwar keine Kunst muss aber stimmen. Die Bohnen werden zu einem feineren Mehl als beim Kaffee gemahlen und mit entsprechendem Druck in das Brühsieb gepresst. Das Wasser sollte zwischen 88 und 94 Grad Celsius heiß sein. Mit ca. 9 bar wird das Wasser in ca. 25 Sekunden durch das Mehl in die vorgewärmte Espressotasse gedrückt. Ein perfekter Espresso hat eine haselnussbraune Crema und kann gesüßt oder ungesüßt genossen werden. Obwohl Espresso mehr Stärke als Kaffee aufweist, hat er im Verhältnis seiner Gesamtmenge weniger Koffein und noch wichtiger kaum Magen reizende Bitterstoffe.
Carajillo
Den Carjillo kennen viele Spanienurlauber. Dieser Espresso wird mit Anislikör in kleinen Gläsern gereicht. Laut Reiseführer war es früher Tradition unter den spanischen Arbeitern, am Morgen vor der Arbeit einen Carajillo zu trinken.
Café Pingado
Der Café Pingado ist eine portugiesische Spezialität. In einer angewärmten Espressotasse wird ein Espresso mit einem Tropfen Milch serviert.
Latte Macchiato
Der Latte Macchiato ist das Kunstwerk unter den Kaffeearten. Er besteht aus drei Teilen, die sich nicht miteinander vermischen sollen. In ein gut vorgewärmtes, hohes Glas wird zuerst heiße Milch gegeben. Die nächste Schicht bildet der Espresso. Lassen Sie den Espresso langsam über einen Löffelrücken auf die Milch laufen, dann mischt er sich nicht mit der Milch. Den Abschluss bildet eine feste Milchschaumkrone. Führen Sie den Strohalm beim Trinken durch die drei Schichten, das ist ein aufregendes Geschmackserlebnis.
Übrigens, hier finden Sie für alle Kaffeespezialitäten die passenden Gläser und Tassen.