Geschirrserie Vita

Wie das Geschirr auf unseren Tisch kam

Wer heute ein Tafel-, Kaffee- oder Teeservice kaufen möchte, steht einer ungeheuren Auswahl an verschiedenen Designs und Dekoren gegenüber. Wir von endlichzuhause.de vertreiben allein in unserem Shop 100 Geschirrserien und 3.000 Artikel.

Häufig werden wir von Kunden gefragt, worin z. B. der Unterschied zwischen Steingut und Porzellan besteht oder welche Pflegetipps wir als Fachleute für die verschiedenen Keramikarten empfehlen. Durch diese Kundenanfragen sind wir auf die Idee gekommen, eine kleine Serie über die Entstehungsgeschichte des Geschirrs zu veröffentlichen.

Begleiten Sie uns auf eine Zeitreise über die Geschichte der Keramik von den Anfängen ihrer Entstehung bis hin zur Entdeckung des Porzellans. Erfahren Sie etwas über die unterschiedlichen Techniken der Oberflächengestaltung und deren historischen und regionalen Besonderheiten. Und last but not least verraten wir Ihnen natürlich auch, wie Sie die verschiedenen Keramikarten richtig pflegen. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Team von endlichzuhause.de.

Von den frühen Anfängen

Der Begriff Keramik ist eine Ableitung des altgriechischen Wortes keramos, welches ursprünglich die Bezeichnung für Ton bzw. Tonerde war. Die ältesten Funde von Keramikgefäßen stammen aus Asien und wurden dort in der Altsteinzeit etwa um 13.000 v. Chr. hergestellt. Die weite Verbreitung während der Mittel- und Jungsteinzeit in den verschiedenen Regionen der Erde ermöglichte den Menschen der damaligen Zeit viele Verbesserungen ihres entbehrungsreichen Lebens. So war durch die Aufbewahrung von Lebensmitteln in gebrannten Keramikgefäßen eine bessere Vorratshaltung möglich.

Diese älteste Keramik wird auch als sogenannte Irdenware bezeichnet. Die Gefäße zeichneten sich durch eine poröse Struktur aus und waren wasserdurchlässig. Um Flüssigkeiten aufzubewahren bzw. zu transportieren, war es natürlich notwendig, diese Keramik wasserundurchlässig zu machen. Das gelang zunächst, indem die Gefäße mit Pech beschichtet oder in Öl getränkt wurden. Erst mit dem Überzug einer Glasur bekam die Irdenware eine geschlossene Oberflächenschicht und war nun gut für die verschiedensten Verwendungsmöglichkeiten geeignet.

Lesen Sie nächste Woche Teil 2 unserer Serie und erfahren Sie die spannende Geschichte um die Entdeckung des weißen Goldes durch Johann Friedrich Böttger.

Ein Gedanke zu „Wie das Geschirr auf unseren Tisch kam

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