Wiener Schnitzel

Wiener Schnitzel – ein österreichisches Nationalgericht

Die Österreicher können sehr gut kochen und ihr Nationalgericht, das Wiener Schnitzel, ist eine reine Gaumenfreude und in Deutschland heiß geliebt. Aus dünnem Kalbsfleisch und ein wenig Panade entsteht dieser kulinarische Genuss. Mit dem folgendem Rezept können Sie diese Gaumenfreude auch selber herstellen.

Zutaten für 4 Personen

4 Kalbsschnitzel ca. 150 g – 200 g
2 Eier
2 Esslöffel Sahne
2 Esslöffel Mehl
150 g – 200 g Semmelbrösel
Reichlich Butterschmalz
Eine Zitrone zum Garnieren weiterlesen

Grillmarinade

Die köstlichsten Grillmarinaden

Ein zartes und dennoch saftiges Steak vom Grill gehört zu den beliebtesten Genüssen in der Grillsaison. Neben der Qualität des Fleisches ist die Verwendung einer würzigen Marinade die Grundlage für ein saftiges Steak, das auf der Zunge zergeht. Je nach den verwendeten Zutaten Ihrer Marinade, verleihen Sie dem Fleisch eine beliebige Geschmacksnote. Durch das das Marinieren erlangt das Fleisch außerdem die gewünschte Zartheit.

Die beliebten Marinaden können Sie auf drei verschiedene Arten herstellen. Eine Art ist die Marinade auf Ölbasis, dann können Sie Marinade unter Verwendung von Honig und anderen zuckerhaltigen Flüssigkeiten herstellen. Und zu guter Letzt gibt es noch die Marinade aus sauren Flüssigkeiten, wie Essig oder Wein.

Marinaden auf Ölbasis

Für diese Marinade verwenden Sie als Grundlage Pflanzenöle, die zum Braten geeignet sind, wie Sonnenblumen- oder Rapsöl. weiterlesen

Frikadellen

Bärlauchfrikadellen – eine würzige Variante des Klassikers

Je nach Witterung ist bis Mitte Mai Bärlauchsaison. Eine ausgefallene und würzige Variante der allseits beliebten Frikadelle erhalten Sie unter Zugabe von frischem Bärlauch.

Zutaten für ca. 4 Personen

400g Schweinehack
400g Rinderhack
Salz und Pfeffer zum Würzen
2 Zwiebeln
2 mittelgroße Eier
2 Esslöffel mittelscharfer Senf
2 in Gemüsebrühe eingeweichte Brötchen
80g feingehackter frischer Bärlauch
2 Esslöffel Paniermehl
Öl oder Schmalz zum Braten

Zubereitung

Schwitzen Sie zuerst die kleingewürfelte Zwiebel in wenig Fett glasig an. weiterlesen

Kalbsbraten

Fleisch: Kalbsbraten im Kräutermantel

Zutatenliste:

  • 1 kg Kalbsbraten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Salbeiblätter
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 7 Blätter Basilikum
  • 3 Zweige Thymian
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Auberginen
  • 18 Kirschtomaten
  • 6 Essl. Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Den Kalbsbraten waschen, trocknen und mit einer halbierten Knoblauchzehe sowie zwei Salbeiblättern spicken, indem  mit der Spitze eines Messers kleine Schnitte gesetzt werden. Zweite Knoblauchzehe, Rosmarin, Basilikum, Thymian und Salbei fein wiegen und das Fleisch damit einreiben. Zwei Lorbeerblätter dazulegen und den Braten in Alufolie wickeln. Über Nacht in den Kühlschrank stellen. weiterlesen

Kohlrouladen

Köstliche Kohlrouladen wie bei Muttern

Kohlrouladen gelten als echte Hausmannskost. Doch vielen ist die Arbeit einfach zu viel. Schließlich ist das „Wickeln“ der Rouladen eine wirklich mühselige Angelegenheit. Doch wenn man weiß wie es geht, dann ist selbst das Wickeln kein Problem mehr.

Die Zutaten
Für die perfekten Kohlrouladen benötigt man folgende Zutaten:

1 kleiner Weißkohl
1 altbackenes Brötchen
1 Zwiebel
500 g gemischtes Hackfleisch
1 TL Senf
200 ml Gemüsebrühe
300 g passierte Tomaten
etwas Butterschmalz
etwas Soßenbinder
Salz und Pfeffer aus der Mühle nach Geschmack

Die Vorbereitung
Um die Kohlrouladen richtig gut rollen zu können, werden entsprechend große und vor allem weiche Blätter benötigt. Dafür muss der Kohlkopf zuerst gekocht werden. Man gibt ihn in einen ausreichend großen Topf, gibt ausreichend Wasser dazu und lässt das Ganze gut aufkochen. Nach ca. 30 Minuten Kochen sind die Blätter schön weich und lassen sich recht einfach vom Kopf lösen. Bevor man jedoch die Blätter löst, sollte der Kohlkopf etwas auskühlen.

Die Füllung
Für die Füllung muss das Hackfleisch entsprechend zubereitet werden. Dafür wird das Brötchen in kaltem Wasser für ca. zehn Minuten eingeweicht. Die Zwiebel wird geschält und fein gewürfelt. Nun wird das Brötchen ausgedrückt und mit dem Hackfleisch und der Zwiebel gut vermengt. Anschließend kommt der Senf dazu und wird gut untergearbeitet. Zum Schluss wird das Hackfleisch mit Salz und Pfeffer sowie nach Belieben mit gehackter Petersilie gewürzt. Nun nimmt man ca. eine Handvoll Hackfleisch und legt sie auf ein Kohlblatt. Die Seiten werden eingeschlagen und anschließend wird alles zu einer Roulade gerollt. Für die Festigkeit sorgt Küchengarn, welches um die Kohlroulade gewickelt wird.

Das Garen
Das Butterschmalz wird in einer hohen Pfanne erhitzt. Die Kohlrouladen werden von allen Seiten darin gut angebraten. Anschließend wird die Brühe aufgegossen. Nun müssen die Rouladen für ca. 30 Minuten schmoren. Anschließend werden die Rouladen herausgenommen und beiseite gestellt. Die Tomaten werden in die Pfanne gegeben und kurz aufgekocht. Die Soße nur noch mit Soßenbinder andicken und fertig.

Gänsekeule

Gänsekeule mit Rotkraut – der Hauptgang zum Weihnachtsmenü

Ein klassisches und beliebtes Weihnachtsessen ist die Gänsekeule mit Rotkraut. Da die Gänsekeulen wesentlich schneller durchgaren als der Gänsebraten, ist bei der Frau des Hauses eine stressfreie Zubereitung gewährleistet. Zieht der leckere Gänsebratenduft durchs Haus, versammeln sich die Gäste rasch an der festlich gedeckten Weihnachtstafel. Mit dem folgenden Rezept gelingen die Gänsekeulen garantiert zart und verlockend.

Für vier Personen benötigen Sie folgende Zutaten:

4 Gänsekeulen (je Keule ca. 300g bis 400g)
2 Zwiebeln
100g frische Möhren
100g frischer Sellerie
2 Stängel Rosmarin
1 Lorbeerblatt
2 Nelken
2 Wacholderbeeren
350ml Hühnerbrühe

1 mittelgroßer Rotkohl
50ml Gemüsebrühe
1 säuerlicher Apfel
1 Zwiebel
2 Lorbeerblätter
2 Eßl Himbeergelee
2 Tl Gänseschmalz

2 Essig und Zucker zum Abschmecken
Öl zum Anbraten

Zubereitung des Rotkrauts

Das Rotkraut kann bereits am Vortag fertig zubereitet werden, das spart Ihnen am eigentlichen Feiertag viel Zeit. Dazu wird der Rotkohl geputzt und in Streifen geschnitten oder mit Hilfe einer Reibe gehobelt. Mit Essig, Zucker, Lorbeerblättern und einer Prise Salz vermischt muss das Ganze ca. eine Stunde durchziehen. Schneiden Sie die Zwiebel und den Apfel in kleine Würfel. Dünsten Sie die Zwiebel in zwei Teelöffeln Gänseschmalz an, geben Sie die Apfelwürfel dazu und lassen Sie sie kurz mitdünsten. Löschen Sie mit ca. 50 ml Gemüsebrühe ab und geben Sie dann die Rotkrautstreifen hinzu. Abgedeckt und unter gelegentlichem Umrühren muss das Rotkraut nun ca. 35 Minuten köcheln. Am Folgetag wird das Rotkraut aufgewärmt und mit dem Himbeergelee, Salz und Pfeffer und eventuell Essig oder Zucker abgeschmeckt.

Zubereitung der Gänsekeulen

Elektrobackofen auf 200 Grad, Gas auf Stufe 4, Umluft auf 180 Grad vorheizen.

Die Gänsekeulen waschen und trocken tupfen. Zwei Zwiebel abziehen, Möhren und Sellerie waschen und alles grob würfeln. Die Gänsekeulen nun mit Salz und Pfeffer würzen. Zwei Esslöffel Öl in einem Bräter erhitzen und die Gänsekeulen darin anbraten. Die gewürfelten Möhren, Sellerie und Zwiebeln dazugeben und mit braten. Rosmarin, Lorbeerblatt, Nelken und Wacholderbeeren hinzufügen und mit Hühnerbrühe ablöschen. Die Temperatur des Elektrobackofen auf 180 Grad, Gas auf Stufe 3, Umluft auf 160 Grad reduzieren. Die Gänsekeulen ca. 60 – 90 Minuten (je nach Keulengröße) schmoren lassen und während der Schmorzeit immer wieder mit Bratfond begießen.

Nehmen Sie die fertig geschmorten Gänsekeulen aus dem Bräter nehmen stellen Sie sie warm.
Entfernen Sie aus dem Bratenfond die Lorbeerblätter, die Rosmarinstängel und die Nelken. Pürieren sie den restlichen Fond und streichen Sie alles durch ein feines Sieb. Die so gewonnene Sauce muss kurz aufkochen und wird dann mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Je nach Geschmack kann die Sauce mit Calvados oder einem anderen guten Weinbrand verfeinert werden. Für das Festmahl werden die Gänsekeulen mit der Sauce und dem Rotkohl auf festlichem Weihnachtsgeschirr angerichtet.

Zu den Gänsekeulen mit Rotkraut passen Klöße oder Salzkartoffeln.