Kochmesser

Kochmesser – auf diese Details müssen Sie Wert legen

Im ersten Teil Kochmesser – scharfe Helfer in der Küche, sind wir bereits näher auf das Material der Messerklinge und des Griffs eingegangen. Im zweiten Teil wollen wir wichtige Details der Verarbeitung eines Kochmessers unter die Lupe nehmen.

Der Kropf schützt vor Verletzungen

Der Verdickung zwischen der Klinge und dem Griff wird als Kropf bezeichnet. Die Klinge muss am Griffende dicker werden, und so eine wirksame Schutzkante bilden. Durch diesen Kropf sind Ihre Finger vor dem Abrutschen und damit dem Berühren der Schneide geschützt. Ein gut ausgebildeter, glatter und entkrateter Messerkropf minimiert das Verletzungsrisiko in der Küche.

Der Erl verbindet Griff und Klinge

Der Griff und die Messerklinge müssen bei einem Kochmesser wirklich unzertrennlich sein. Dafür sorgt der so genannte Erl. Die Verlängerung der Messerklinge wird von den beiden Griffhälften mittels Nieten zusammengehalten und ist oft als durchgängiger Stahlstreifen sichtbar. Bei Messern mit Kunststoffgriffen ist der Erl nicht sichtbar. Er wird während der Verarbeitung fest in den Kunststoffgriff eingeschmolzen und unter Zusatz von Kunstharz unlösbar mit dem Griff verbunden.

Die Messerspitze

Das Kochmesser wird in der Küche normalerweise als Allrounder eingesetzt. Laufen die Schneide und der Messerrücken leicht gekrümmt auf eine Spitze zu, rollt die Klinge bestmöglich ab. Dieses Messer ist vielfältig einsetzbar, Sie können beispielsweise Obst, Gemüse oder Fleisch schneiden und darüber hinaus mit einem übergreifenden Wiegeschnitt Kräuter zerkleinern.

Das Profil der Klinge

Vom Messerrücken zur Schneide, fachmännisch auch Wate genannt, muss sich das Profil der Klinge gleichmäßig verjüngen. Das stabilisiert die Messerklinge und Sie arbeiten traumhaft sicher mit Ihrem Messer. Ein solches Profil garantiert, dass das Messer lange scharf bleibt und sich bei Bedarf gut nachschärfen lässt.

So pflegen Sie Ihre Kochmesser

Die meisten Kochmesser werden als Spülmaschinenbeständig verkauft. Ein wirklich gutes Kochmesser sollten Sie aber niemals in die Spülmaschine geben. Die aggressiven Reiniger setzen dem Messer im Laufe der Zeit zu. Reinigen Sie Ihr Kochmesser besser mit lauwarmem Wasser und bei Bedarf mit etwas Spülmittel.

Aufbewahrung der Kochmesser

Legen Sie Ihre Kochmesser nicht in die Schublade mit weiteren Kochutensilien. Die Klinge und die Schneide würden in der Schublade mit Kratzern oder Scharten versehen werden, was die Haltbarkeit und die Schärfe beeinträchtigt. Besser ist eine Aufbewahrung an einer Magnetleiste oder in einem Messerblock.

Ein perfekt ausgewogenes Kochmesser

Die zuvor genannten Verarbeitungsdetails erkennen Sie mit dem bloßen Auge. Was Sie nicht so einfach erkennen können, ist die Ausgewogenheit. Probieren Sie daher im Laden aus, ob das Kochmesser ausgewogen ist. Legen Sie das Messer direkt hinter dem Kropf auf den Zeigefinger. Hält sich das Kochmesser in Waage ist es perfekt ausgewogen. Kippt es dagegen zur Klinge oder zum Griff hin ab, ist es unausgewogen und bleibt besser im Laden.

Fazit

Ein perfektes Kochmesser ist mit den vorstehenden Tipps recht einfach zu erkennen – und da wir unsere Messer bereits vorgetestet haben können Sie ruhigen Gewissens gleich hier in unserer Kochmesser-Abteilung stöbern.

2 Gedanken zu „Kochmesser – auf diese Details müssen Sie Wert legen

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