Putzfrau beim Fensterputzen

Putzfrau beschäftigen – so vermeiden Sie Fehler

In regelmäßigen Abständen berichtet die Presse von Prominenten, die ihre Haushaltshilfen nicht ordnungsgemäß anmelden und dadurch Steuern hinterziehen. Erst kürzlich hat es den beliebten Fernsehkoch Johann Lafer erwischt.

Doch nicht nur Prominente beschäftigen eine Haushaltshilfe. Da neben Verpflichtungen, wie Job und Haushalt, immer weniger Zeit für Hobbies oder Familie bleibt, beschäftigen in den letzten Jahren immer mehr Haushalte eine Putzfrau.

Während den Promis neben dem Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung auch ein Imageverlust in der Öffentlichkeit droht, hat Otto-Normalverbraucher in der Regel zwar „nur“ mit dem Steuerverfahren zu rechnen – die Strafen, die hier drohen, können jedoch empfindlich sein.

Lassen Sie es deshalb erst gar nicht so weit kommen: Lesen Sie hier, wie Sie eine Haushaltshilfe richtig beschäftigen bzw. anmelden, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten.

Haushaltshilfe eines Dienstleisters

Wer eine Haushaltshilfe beschäftigen will, hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder man beauftragt ein Dienstleistungsunternehmen mit den Arbeiten rund um den Haushalt oder man stellt selbst eine Putzhilfe an. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

Dienstleistungsunternehmen bieten sich an, wenn Sie Wert darauf legen, dass auch in der Urlaubszeit oder bei krankheitsbedingten Fehlzeiten eine Vertretung einspringt. Zudem sind die Angestellten einer Reinigungsfirma versichert und Sie brauchen sich um nichts weiter zu kümmern.

Der Nachteil bei Beschäftigung eines Dienstleistungsunternehmens liegt in den Kosten. Zum einen sind die Stundensätze in der Regel höher. Zum anderen kommt zum Rechnungsbetrag noch die Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent hinzu.

Putzfrau als Minijobber einstellen

Die andere Variante, eine Putzhilfe zu beschäftigen, besteht darin diese z. B. auf Minijob-Basis selbst anzustellen. Das geht zwar einfacher als gedacht, trotzdem sollten Sie hierbei einige Dinge beachten.

Arbeitsvertrag: Dieser sollte die wichtigsten Absprachen und die gesetzlichen Pflichtangaben gem. § 2 NachwG enthalten. Günstig ist es auch, eine Verschwiegenheitsklausel sowie eine Probezeit zu vereinbaren.

Gehalt: Das Gehalt müssen Sie mit Ihrer Haushaltshilfe selbst aushandeln. Im bundesdeutschen Durchschnitt gelten 10 Euro mindestens als angemessen. Vielerorts kann der Lohn aber auch höher liegen.

Anmeldung: Stellen Sie eine Haushaltskraft als Minijobberin (Maximal-Verdienst von 450 Euro) ein, muss diese auch angemeldet werden. Das geht unkompliziert auf der Webseite der Minijob-Zentrale und ist in wenigen Minuten erledigt. Als Arbeitgeber müssen Sie dann zwar 14,44 Prozent des Gehaltes an die Minijob-Zentrale abführen. Dafür ist Ihre Angestellte jedoch unfallversichert.

Was viele nicht wissen: Hat eine nicht angemeldete Putzfrau einen Unfall bei der Arbeit, können auf den Arbeitgeber erhebliche Kosten für die Behandlung und/oder etwaiges Schmerzensgeld zukommen.
Außerdem haben alle Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder Urlaubsgeld. Auf Antrag übernimmt jedoch die Minijob-Zentrale 80 Prozent der Krankenkosten. Bei Schwangerschaft werden sogar 100 Prozent der Kosten übernommen.

Wichtig: Verdient die Angestellte mehr als 450 Euro, fallen zusätzlich Sozialbeiträge an und eine Anmeldung bei der Krankenkasse ist erforderlich. Beschäftigen Sie eine Putzfrau auf 450 Euro Basis, sollten Sie sich absichern und sich schriftlich bestätigen lassen, dass Ihre Angestellte nur einen Minijob hat.

Übrigens: 20 Prozent der Kosten (maximal 510 Euro) für Dienstleistungen rund um den Haushalt können Sie von der Steuer absetzen.

Pfirsichkuchen

Einfacher gehts nicht: Schneller Pfirsichkuchen

Aufwendige Kuchenrezepte gibt es viele, wie ich finde. Aber, wenn sich unerwartet Gäste zum Kaffee anmelden oder man am Wochenende spontan Lust bekommt, einen Kuchen zu backen, braucht man ein paar einfache und gelingsichere Rezepte, die in Rekordzeit fertig sind.

Nur 5 Minuten Arbeit

Das Rezept, welches ich Ihnen heute vorstellen möchte, ist auch für Backanfänger absolut gelingsicher. Diesen Kuchen können Sie ohne viel Aufwand backen, denn die Zutaten dafür haben Sie meist schon zu Hause vorrätig. Außerdem ist der Pfirsichkuchen so schnell gemacht, dass die Zeit zwischen Mittagessen und Kaffee spielend ausreicht, um ihn zu backen.

Rezept: Schneller Pfirsichkuchen

Zutaten

  • 100 gr Butter
  • 100 gr Zucker
  • 2 Eier
  • 100 ml Milch
  • 250 gr Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Dose Pfirsiche
  • Puderzucker

Zubereitung

Während die Pfirsiche abtropfen, bereite ich den Teig zu. Dazu werden die oberen sieben Zutaten in einer Schüssel mit dem Handrührgerät ordentlich verrührt. Den Teig gebe ich anschließend in eine gefettete Springform. Meine Form ist eckig und ca. 23×23 cm groß. (Es geht natürlich auch eine runde.) Glattstreichen nicht vergessen!

Auf dem Teig werden nun die Pfirsiche schön gleichmäßig verteilt. Jetzt kommt die Springform in den vorgeheizten Ofen bei 180° Grad Ober-/Unterhitze für ca. 30 bis 35 Minuten. Jeder Ofen bäckt etwas anders, deswegen sollte man den Kuchen beim ersten Mal ab und zu im Blick haben und ihn notfalls mit Backpapier oder Alufolie abdecken, wenn er zu braun wird.

Wenn die Backzeit um ist, lasse ich den Kuchen etwas auskühlen und bestreue ihn mit Puderzucker, da das, wie finde, noch schöner aussieht.

Et voilà, fertig ist ein einfacher, leckerer Kuchen, der Ihre Kaffeegäste glücklich machen wird.

 

Ihre Hobbyköchin

Tafel dekoriert mit Frühblühern

Tipps für die Fühlingstafel – so peppen Sie mit Frühjahrsblühern Ihren Tisch auf

Die Temperaturen steigen und draußen grünt und sprießt alles. Wer hat da nicht Lust, sich etwas vom Frühlingszauber in die eigenen vier Wände zu holen? Am einfachsten geht das natürlich mit einem bunten Frühlingsstrauß vom Floristen oder mit ein paar Forsythienzweigen aus dem Garten.  Mit den richtigen Blumen und Accessoires können Sie auch Ihren Esstisch ganz leicht in einen zauberhaften Frühlingstisch verwandeln. Wir zeigen Ihnen wie.

Der richtige Kombi-Partner: schlichtes Porzellan

Wenn die Farbenpracht bunter Blüten und Deko auf Ihrem Tisch stilvoll zur Geltung kommen soll, sollten Sie darauf achten, das Geschirr in einer dezenten Farbe zu wählen. Zu besten zum Kombinieren geeignet ist weißes Geschirr. Denn damit sind bei der Auswahl der Blumen und Dekomaterialien  Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Diese Frühjahrsblüher machen eine gute Figur

Sie leuchten uns in allen Farben an: Frühjahrsblüher, die jetzt ihren großen Auftritt haben. Zu den schönsten gehören: Tausendschön, Hyazinthen, Narzissen, Tulpen, Osterglocken. Doch nicht alle sind gleichermaßen als Tischdeko für die Tafel geeignet. Wer zum Beispiel empfindlich ist, den stört vielleicht der intensive Duft der Hyazinthen. Weniger stark duften da andere Frühlingsblumen, wie Osterglocken oder Narzissen, die es auch in Zwergausführung gibt. Auch das Tausendschön ist ein hübscher Frühlingsboste ohne aufdringlichen Geruch.

Zur Deko auf den Tisch aber danach kühl stellen

Damit Sie Ihre neuerworbenen Frühjahrsblüher als Tischdeko benutzen können, sollten Sie die Plastetöpfe in passenden Übertöpfen verstecken oder die Blumenzwiebeln gelich ganz umpflanzen. Im Prinzip sind alles wasserdichten Gefäße geeignet, um ein schönes Arrangement zu erhalten. Vielleicht haben Sie ja eine alte Teekanne oder schöne Glasgefäße zur Verfügung. Eine schöne Idee ist auch das Umwickeln der Töpfe mit Bast.

Egal, für welche Variante Sie sich entschieden haben: Frühjahrsblüher sollten grundsätzlich kühl stehen. Nur so haben Sie lange Freude daran. Das bedeutet also, nach dem Essen kommen die Blumen schnell wieder an ihren hellen und kühlen Platz zurück.

Rotweinfleck

Flecken richtig entfernen – was hilft wirklich?

Rotwein hilft bei Weißweinflecken, mit Löschpapier entfernt man Wachsflecken und gegen Deoränder hilft Zitronensäure: Haushaltstricks zur Fleckenentfernung gibt es viele. Welche Tipps funktionieren, haben wir hier für Sie zusammengetragen.

Was hilft wogegen?

Wichtig ist, die Flecken sobald wie möglich zu behandeln. Denn in den meisten Fällen lassen sich frische Flecken leichter entfernen als schon angetrocknete, ältere Verschmutzungen. Handeln Sie deshalb sofort.

Rotweinflecken

Bei Rotweinflecken sollte man zügig handeln. Am besten verdünnt man den Fleck mit Wasser. Der Rat, Weißwein auf den Fleck zu geben, funktioniert zwar auch, um diesen zu verdünnen. Kostengünstiger ist natürlich die Behandlung mit Wasser. Auch anschließendes Salzaufstreuen hilft, denn es zieht die Flüssigkeit aus dem Gewebe.

Deoränder

Deoränder entfernt man, indem die Kleidungsstücke zunächst vorbehandelt werden. Entweder mit flüssiger Bleiche aus dem Handel oder indem die Kleidung in verdünnter Zitronensäure eingeweicht wird. Dazu ein Päckchen Zitronensäure (12 g) in heissem Wasser auflösen und das Kleidungstück darin einweichen. Anschließend waschen.

Kaffee- oder Teeflecken

Frische Kaffee- oder Teeflecken lassen sich einfach beseitigen: Betroffene Textilien einfach eine Stunde in kaltem Wasser einweichen und anschließend wie gewohnt waschen. Ältere Kaffeeflecken erfordern mehr Mühe. Am besten lassen diese sich nach einer Vorbehandlung mit Gallseife auswaschen.

Tomatenflecken

Wer Kinder hat, kennt das Problem mit den Tomatenflecken. Hier hilft nur sofortiges Handeln: Spülen Sie den Fleck mit etwas kohlesäurehaltigem Wasser aus und weichen Sie das betroffene Kleidungsstück in kaltem Wasser ein.

Wachsflecken

Wachsflecken lassen sich tatsächlich sehr gut mit einem Löschblatt entfernen. man legt dazu das Blatt auf den Fleck und bügelt vorsichtig mit dem warmen Bügeleisen darüber. Das Wachs verflüssigt sich und wird vom Löschpapier aufgesaugt.

In hartnäckigen Fällen

Es gibt jedoch Flecken, da helfen die üblichen Hausmittel nicht weiter. Meistens ist dies der Fall, wenn der Fleck schon älter ist. Für hartnäckige Fälle gibt es im Handel Spezialmittel, die in vielen Fällen auch gut wirksam sind.

Ofengemüse mit Bärlauch-Pesto

Ofengemüse mit Bärlauchpesto und Kräutersoße – schnell, lecker, vegetarisch

Gemüse zu essen ist ja bekanntlich sehr gesund. Aber die üblichen Standardgemüsegerichte können  schnell langweilig werden. Eine wirklich schöne Alternative zu den herkömmlichen Rezepten aus dem Topf ist das Gemüse vom Blech. Wenn man die richtigen Gemüsesorten auswählt, mögen es vor allem auch Kinder ganz gerne.

Ofengemüse: vielseitig bei wenig Arbeitsaufwand

Waschen, schneiden und aufs Blech damit: Ofengemüse macht relativ wenig Aufwand, ist gesund und schmeckt zudem auch noch wirklich gut. Dabei ist man ziemlich flexibel bei den Zutaten. Man nimmt das Gemüse, welches man grade da hat. Am Besten ist es, die gemüsesorten bunt zu mischen, denn Gemüse in vielen unterschiedlichen Farben bieten ein breites Spektrum an den verschiedenen gesunden Pflanzenstoffen. Außerdem sieht das Ofengericht so richtig lecker aus, denn schließlich isst auch das Auge mit.

Auch bei den Soßen sind verschiedenen Varianten denkbar. Eine schöne Kombination, die ich immer wieder zubereite ist folgende:

Ofengemüse mit zwei verschiedenen Soßen

Da ich am liebsten saisonal koche,  variiere ich die Gemüse und nehme das, was gerade frisch angeboten wird. im Prinzip geht fast alles an Gemüse. Auberginen werden auf dem Blech gebacken wirklich sehr lecker, es eignet sich aber auch Brokkoli, Paprika, Zuchini, Kürbis, Fenchel…Man kann hier munter die verschiedenen Gemüsesorten mischen, die man mag. Wie schon oben gesagt, gibt es beim Ofengemüse kein Rezept mit festgelegten Zutaten.

Zutaten für das Ofengemüse

Für das abgebildete Rezept (reicht für 4-5 Personen)

  • 2 Auberginen
  • 1 große Süßkartoffel
  • 3-4 neue Kartoffeln (festkochend)
  • 4 Möhren
  • 3-4 Pastinaken
  • 1 Bd. grünen Spargel
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Rosmarin
  • Öl, am besten neutrales Rapsöl, welches hoch erhitzbar ist
  • Salz, Pfeffer
  • und meine Geheimzutat: Pimentón de la Vera (das ist geräuchertes Paprikapulver aus der spanischen Provinz Extremadura. Ich empfehle das originale und zwar in der Variante: dulce/mild)

Das rohe Ofengemüse

Zubereitung des Ofengemüses

Zunächst wird das Gemüse  gründlich gewaschen. Dann schneide ich alles in grobe Stücke. Die Stücke sollten nicht zu klein werden, damit sie im Backofen nicht  zu schnell zu braun werden. Das zerteilte Gemüse wird nun in einer großen Schüssel mit Salz und Pfeffer und Öl durchgemischt.

Jetzt kommt alles aufs Blech in den vorgeheizten Ofen bei gut 200° Grad für  insgesamt etwa 40 -45 Minuten bei Unter/Oberhitze. Nach 20 Minuten wende ich das gemüse vorsichtig und gebe Rosmarin und einen Teelöffel Pimentón de la Vera dazu.

Ofengemüse auf dem Blech

Während das Gemüse im Ofen brät, bereite ich die beiden Soßenvarianten zu.

Bärlauchpesto

Sobald Bärlauchzeit ist, stelle ich mein Bärlauchpesto natürlich selbst her. Wichtig ist, den Bärlauch gründlich zu waschen und anschließend mit einem Küchentuch zu trocknen.

  • 200 g Bärlauch
  • 50 g Cahewkerne
  • 50 g Parmesan
  • Olivenöl, etwas Salz

Alle Zutaten werden im Mixbecher mit dem Pürierstab vermixt, bis eine schöne sämige Paste entstanden ist. Mit ewas Olivenöl bedeckt, lässt sich das Pesto im Kühlschrank gut eine Wele aufbewahren.

Kräutersoße

Sehr gut zum Ofengemüse passt auch eine Kräutersoße, die ich mit folgenden Zutaten ganz schnell selbst mache:

  • Griechischen Joghurt (1 Becher)
  • Schnittlauch (ca. 1/2 Bund)
  • Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Der Schnittlauch wird gewaschen, in feine Röllchen geschnitten und anschließend mit den anderen Zutaten verrührt.

Wenn das Ofengemüse fertig ist, serviere ich dieses gerne mit ein paar Baguettescheiben und den beiden Soßen.

Guten Appetit wünscht

Ihre Hobbyköchin

 

Hühnersuppe

Selbstgemachte Hühnersuppe – einfach und wirksam bei Erkältung

Selbst wenn es mittlerweile bis in den letzten Haushalt vorgedrungen ist, ich kann es nicht oft genug wiederholen: für mich gibt es kein besseres Hausmittel gegen Husten, Schnupfen und Heiserkeit als eine gute, selbstgekochte Hühnersuppe. Sobald eine Erkältung mit all ihren Unbillen droht, mache ich mich auf und besorge die nötigen Zutaten für diese heilkräftige und leckere Suppe.

Die Heilkraft der Hühnersuppe – Märchen oder Wirklichkeit

Was Oma und Mutter schon immer wussten: Hühnersuppe hilft, und zwar nicht nur subjektiv. Die Wirksamkeit der schon seit Jahrhunderten bei Erkältungskrankheiten  eingesetzten heiße Brühe, wurde inzwischen sogar durch wissenschaftliche Forschungen nachgewiesen. So sorgen Bestandteile in der Hühnersuppe dafür, dass die bei einer Erkältung übermäßig angeschwollenen Schleimhäute abschwellen und man so wieder besser durchatmen kann. Außerdem wirkt die Suppe entzündungshemmend und immunstärkend. Wer hätte das gedacht?

Meine leckere Hühnersuppe: Schritt-für Schritt-Anleitung

Eine leckere Hühnersuppe selbst zu kochen ist kein Geheimnis, wenn man die richtigen Zutaten verwendet und ein paar Dinge beachtet. Rezepte dafür gibt es allerdings unzählige. Mein Hühnersuppenrezept mache ich für unsere Familie schon jahrelang so. Es ist einfach, geht relativ schnell und ist bei allen Familienmitgliedern sehr beliebt. Zudem lässt sich die Suppe sich sehr gut auf Vorrat vorbereiten und einfrieren. So hat man, wenn es mal schnell gehen muss, immer etwas leckeres, selbstgekochtes parat.

Zutaten

Für eine gute Hühnersuppe braucht man schönes Huhn – ich persönlich nehme kein tiefgefrorenes Suppenhuhn sondern verwende lieber ein frisches Suppenhuhn guter Qualität. Dann brauche ich noch Suppengemüse und einmal extra Gemüse für die Einlage. Es kommen noch ein paar Gewürze dazu sowie Eier und Milch für den Eierstich. Das war’s auch schon.

Zutaten für Hühnersuppe

Hier noch einmal alles auf einen Blick:

  • ein Suppenhuhn
  • ein Bund Suppengrün, geputzt und in Stücke zerteilt
  • eine Zwiebel, halbiert und gespickt mit 6-8 Nelken
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Wacholderbeeren
  • 2 Pimentkörner

Später kommen noch hinzu:

  • Suppennudeln
  • Gemüse, in feine Streifen geschnitten
  • 2 Eier
  • 125 ml Milch
  • Muskatblüte (oder Muskatnuss)
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung Hühnersuppe

Zunächst wasche ich mein Huhn sorgfältig und setze es zusammen mit der Zwiebel, der Knoblauchzehe, dem Suppengemüse und den Gewürzen in einem großen Topf mit etwa 3 Litern Wasser an. Das Wasser sollte übrigens kalt sein – dann entwickelt sich nicht soviel Schaum, der später wieder abgeschöpft werden muss.

Huhn in Topf

Das Ganze lasse ich jetzt je nach Größe und Gewicht des Huhns ca. 60 Minuten leicht vor sich hin köcheln. Man muss hin und wieder den Schaum, der sich bildet abschöpfen. Wenn das Fleisch weich ist und sich die Knochen der Keulen schon leicht lösen lassen, kann man den Topf vom Ofen nehmen.

Nun wird die Brühe abgesiebt, das Fleisch von der Haut befreit und von den Knochen gelöst. Die Brühe würze ich jetzt mit Salz und Pfeffer. Dann gebe ich mein feingeschnittenes Gemüse (Möhren, Blumenkohl, Sellerie, Lauch und Erbsen) hinzu und lasse dieses in der heißen Brühe bei geringer Hitze weich (aber nicht zu weich) werden. Wenn das Gemüse fast weich ist, kommen noch die (separat gekochten) Suppennudeln, das ausgelöste Fleisch und der Eierstich hinzu. Jetzt wird noch einmal mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und schon kann aufgetischt werden. Ich serviere die Suppe gerne noch mit ein paar Schnittlauchröllchen oder gehackter Petersilie.

Zubereitung Eierstich

Ich liebe Eierstich in einer Suppe. Erstens schmeckt er gut und zweitens macht er richtig was her, vor allem, wenn Gäste mit am Tisch sitzen. Dabei geht er auch noch richtig schnell:

Ich verquirle zwei Eier mit Salz, Pfeffer, etwas Muskatblüte und 125 ml Milch. Diese Masse gebe ich dann in einen Gefrierbeutel, verschließe diesen und gebe ihn in einen Topf mit köchelndem Wasser. Nach 30 bis 35 Minuten ist die Masse fest und kann vorsichtig in Würfel geschnitten werden.

Eierstich im Gefrierbeutel

Guten Appetit wünscht

Ihre Hobbyköchin