Edles Porzellan

Edles Porzellan findet zurück auf die Festtafel

In den letzten Jahren wurde die Tischdekoration hauptsächlich durch bunte Farben oder ungewöhnliche Formen dominiert. Der Wandel der die Wohntrends 2010 beherrscht, hält nun auch bei der Dekoration Einzug. Das Tafelgeschirr reduziert sich von den Formen und Farben her auf das Wesentliche – aber immer in hoher Qualität. Zu diesem neuen, überwiegend puristischen Design sind als Kontrast zarte Schmuckstücke angesagt.

Schmetterlinge und Blüten

Aus Porzellan gefertigte Schmetterlinge, kleine Vögel, Blüten oder mit Ranken versehene Teile, sind die passende Auflockerung auf der festlichen Tafel. Die Porzellanfiguren dürfen auf keinen Fall billig aussehen. Die edle Qualität der Exemplare muss sichtbar und beim Berühren auch fühlbar sein. Im Gegensatz zur Billigware aus Fernost, dürfte auf so manchem Speicher oder auf dem Flohmarkt das eine oder andere alte Figürchen auftauchen, das jetzt seine Renaissance erlebt. weiterlesen

Hochwertiges Porzellan

250 Jahre Porzellan in Thüringen

Das Porzellan wurde weltweit nicht nur einmal erfunden. So gelang die richtige Mischung für das Porzellan bereits im alten China, in Meißen und später auch in Thüringen. Der Siegesrausch des weißen Goldes aus Thüringen nahm 1760 mit den Erfindern Georg Heinrich Macheleid, Wolfgang Hammann und Johann Gotthelf Greiner seinen glorreichen Weg und eroberte die Welt. Offenbar unabhängig voneinander entdeckten sie das Geheimnis der Porzellanherstellung und eröffneten in Thüringen eigene Manufakturen.

Das Erfolgsgeheimnis der Thüringer Manufakturen

Der Thüringer Standort bot den Porzellan Manufakturen ideale Bedingungen an. So waren fähige Arbeiter aus den vorhandenen Glaswerkstätten schnell gefunden. Das waldreiche Gebiet sicherte die ständige Versorgung der Brennöfen mit Holz. Der Porzellanton, ein feines, eisenfreies und weißes Gestein, auch als Kaolin oder Aluminiumsilikat bekannt, war in Thüringen ebenfalls reichlich vorhanden. Mit ihrem Entdeckerpotenzial und der ständigen Verbesserung des Produktionsprozesses gelang Macheleid, Hammann und Greiner der Aufbau eines florierenden Wirtschaftszweiges. Anfangs als Waldfabriken belächelt nahmen die Thüringer Manufakturen schon um 1800 eine Großmarktstellung ein. Sie gaben sich nicht mit der Produktion für einen einzelnen Königs- oder Fürstenhof zufrieden, sondern suchten ihre Kundschaft im aufstrebenden Bürgertum. weiterlesen