Safran

Safran das kostbarste Gewürz der Welt

Safran (Crocus sativus) ist eine Krokus-Art, die im Gegensatz zum heimischen Krokus erst im Herbst blüht. Aus den violetten Blüten wachsen die süßlich duftenden Stempelfäden – allein daraus wird das kostbare Gewürz gewonnen. Hauptanbaugebiete für Safran sind der Iran mit ca. 90% des Marktanteils, Kaschmir, Marokko, Türkei, der Mittelmeerraum in Europa und ganz exklusiv, auch ein kleines Gebiet in der Schweiz.

Geschichte des Safrans

Die Mythologie bringt den Safran mit den Göttern Zeus und Hermes in Verbindung. Hermes soll durch eine tragische Liebesbeziehung für die Entstehung des Krokusses verantwortlich sein. Und Zeus schlief einer Sage nach, auf einem Bett aus Safran. Die reichen Römer übernahmen diesen Brauch und streuten die gelben Fäden auf die Hochzeitsbetten.

Andere Kulturen schätzten den Safran vor allem wegen der intensiven Farbe. Der Buddhismus bspw. erkor das Gelb zu seiner Farbe, die Mönche tragen noch heute safrangelbe Kutten. Im asiatischen Raum war gelb die Farbe der Kaiser. So gesehen ist verständlich, dass Safran von Beginn an, eines der teuersten Gewürze der Welt ist. Schon im Altertum wurden auf das Fälschen von Safran hohe Strafen ausgesprochen.

Safran wurde als Gewürz bereits im 2. Jahrtausend vor Christus schriftlich auf einer Tontafel verewigt. Selbst im alten Testament fand Safran neben Zimt und Myrrhe bei der Beschreibung des Paradieses seinen Platz. Weiterlesen