Schokolade geschmolzen

Schokolade richtig schmelzen

Um richtig leckere Kuchen zu backen und die dann vielleicht auch noch mit einer herrlichen Schokoglasur zu überziehen, muss man nicht unbedingt auf fertige Glasur zum Schmelzen aus dem Supermarkt zurückgreifen. Denn mit wenigen Handgriffen kann man auch leckere Schokolade und Kuvertüre leicht und schnell selbst schmelzen.
Um Schokolade und Kuvertüre schmelzen zu können, muss diese natürlich zuerst vorsichtig gehackt werden. Die Stücke müssen nicht allzu klein gehackt werden. Aber zu groß sollten sie auch nicht sein, denn sonst könnte der Schmelzvorgang einfach zu lange dauern.

Nachdem die Schokolade gehackt ist, wird sie in eine Schüssel gegeben. Nach Möglichkeit sollte es sich um eine Schüssel aus Aluminium handeln, denn Aluminium leitet die Wärme besser. Aber auch eine Glasschüssel, die nach Möglichkeit feuerfest sein sollte, kann verwendet werden. Nun muss noch ein passender Topf gefunden werden, der größer ist als die Schüssel. Denn sie muss im Topf bequem Platz haben.

Der Topf wird nun mit Wasser gefüllt. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass man nicht zu viel Wasser in den Topf füllt. Das Wasser sollte nicht über den Rand treten, wenn die Schüssel auf die Wasseroberfläche gesetzt wird. Mit Probieren kann man herausfinden, wie viel Wasser in den Topf gefüllt werden kann. Anschließend wird das Wasser erhitzt. weiterlesen

Pommes Frites

Knusprige Pommes aus dem Ofen ohne Fett

Nicht nur Ernährungsstudien, auch der tägliche Blick auf die Anzeige der Waage macht es vielen Menschen deutlich, dass sie sich zu fettreich ernähren. Doch viele Dinge sind nicht auf Grund ihrer Inhaltsstoffe reich an Fett. Oftmals liegt es auch einfach nur an der Zubereitung. Man muss also beispielsweise nicht auf leckere Pommes verzichten, wenn man sie anstatt in der Friteuse einfach im Backofen zubereitet.

Pommes aus dem Backofen können ebenso knusprig werden wie die Pommes, die in der Friteuse zubereitet wurden. Dafür kann man tiefgekühlte Pommes aus dem Supermarkt verwenden. Diese sind dann meist mit einer Kennzeichnung versehen, die sie als geeignet für die Zubereitung im Backofen ausweist. Diese Pommes legt man dann einfach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und gibt dieses Blech für die angegebene Zeit in den Backofen. weiterlesen

Kräutertee

Die Zubereitung von Kräutertees

Der Wind fegt den Schnee in Böen ums Haus. Da kommt ein frisch aufgebrühter Kräutertee zum Aufwärmen gerade recht. Die im Frühjahr und Sommer gesammelten und getrockneten Kräuter aus dem eigenen Garten eignen sich für einen wohlschmeckenden Kräutertee hervorragend.

Reine Sorten oder Kräutermischungen?

Ob Sie Ihren Tee lieber Sortenrein trinken oder mit anderen Sorten mischen, ist eine reine Geschmacksfrage. Pfefferminztee schmeckt als Solo-Tee nicht nur Erwachsenen, auch Kinder mögen ihn besonders gern. Brennnesseltee dagegen ist ideal für eine Kräutermischung. Eine aromatische Variante entsteht bspw. aus der Mischung von Brennnesseln, Zitronenmelisse und Himbeerblättern.

Kochendes oder nicht mehr kochendes Wasser?

Kräutertee sollten Sie generell mit sprudelnd kochendem Wasser überbrühen. Das hat zweierlei Gründe. Zum einen bilden sich durch das kochende Wasser die Geschmacksstoffe der verwendeten Kräuter viel besser heraus. Zum anderen werden Bakterien und Keime, die in den getrockneten Teeblättern sitzen könnten, abgetötet. Leicht abgekühltes Wasser kann diesen Gesundheitsaspekt nicht mehr ausfüllen. weiterlesen

Teesieb mit grünem Tee

Grüner Tee eine jahrtausende alte Tradition hält Einzug in Europa

Überlieferungen zu Folge wird Tee schon seit Jahrtausenden in China geschätzt und als Medizin angewendet. Erst im 6. Jahrhundert vor Christi setzte sich eine neue Variante der Teezubereitung durch – der grüne Tee. Dabei wird die Fermentierung des Tees durch Hitzeeinwirkung verhindert. Der so gewonnene grüne Tee hat ein besonderes Aroma und ihm werden außergewöhnliche Heilwirkungen zugesprochen. Zu Beginn des 16. Jahrhundert nach Christi hielt der grüne Tee auch in Europa Einzug und verbreitete sich auf dem gesamten Kontinent.

Die wichtigsten Anbaugebiete von grünem Tee

Eines der größten Anbaugebiete von grünem Tee liegt in China, hier werden in der Provinz Yunnan und der Flussmündung Hangzhou besondere Teesorten kultiviert. In Nordostindien wird an den Südhängen des Himalajas der Darjeeling angebaut. Der hochwertigste grüne Tee stammt allerdings aus Japan, der Senchas.

Gewinnung von grünem Tee

Der grüne Tee wird genauso wie der schwarze Tee aus Blättern des Teestrauchs gewonnen. Die besten grünen Teesorten stammen von kleinen, aromatischen Blättern des hauptsächlich in China beheimateten Teestrauchs Camellia sinensis. Die Blätter werden während der gesamten Wachstumsperiode im Abstand von sechs bis vierzehn Tagen geerntet. In der Regel werden die Blätter von erfahrenen Frauen per Hand gepflückt. Eine maschinelle Pflückung ist auf Grund der Lage und der Besonderheiten von Teeblättern wenig verbreitet.

Herstellung – vom gepflückten Blatt zum Tee

Die frisch gepflückten Teeblätter müssen zuerst welken (trocknen). Ein kurzes Erhitzen in gusseisernen Pfannen, Rösten oder Dämpfen der gewelkten Blätter verhindert die Fermentierung. Dadurch bewahrt das Teeblatt seine grüne Farbe und ein Großteil der im frischen Teeblatt enthaltenen Wirkstoffe bleibt erhalten. Anschließend werden die Teeblätter gerollt ums sie für die Weiterverarbeitung geschmeidiger zu machen. Im Anschluss werden die Blätter sortiert und verkauft.

Grüne Teesorten

Der Lung Ching ist ein erlesener chinesischer Tee, der im 18. Jahrhundert der Tee des Kaisers war. Durch seinen fruchtigen, blumigen Geschmack ist der Lung Ching einer der beliebtesten Tees in China.

Der Matcha, ist der Pulvertee für die japanische Teezeremonie. Der hochwertige Matcha schmeckt intensiv und fein-herb.

Der Sencha mit seinem leicht herb-frischen Geschmack mit einer Spur Süße wird in Japan am häufigsten produziert und getrunken. Je dunkler das getrocknete Teeblatt ist, um so höher ist die Qualität des Sencha.

Einer der am häufigsten konsumierten, chinesischen grünen Tees ist der Gunpowder, dessen Teeblätter zu kleinen Kugeln gerollt angeboten werden. Beim Aufgießen des Gunpowders knistern die Blätter. Ein herber und kräftiger Geschmack zeichnen diesen hochwertigen Tee aus.

Der Bancha ist ein hellgrüner Tee, der frisch und leicht grasig schmeckt. Dem Bancha werden vor allem große Heilkräfte gegen Krebs nachgesagt.

Zubereitung von grünem Tee

Grüner Tee schmeckt am Besten, wenn weiches Wasser zum „Aufbrühen“ verwendet wird. Ein hoher Gehalt von Chlor, Kalk und Mineralien zerstört das Aroma. Das Wasser wird sprudelnd aufgekocht und dann auf 60 bis 75 Grad Celsius abgekühlt. Je nach Teesorte brauchen Sie elf bis zwölf Gramm Teeblätter für einen Liter Wasser.

Geben Sie Blätter in eine Teekanne oder die entsprechend kleinere Menge in eine Teetasse und gießen Sie das abgekühlte Wasser auf. Bei ganz herb schmeckenden Teesorten wird nur so viel Wasser aufgegossen, dass die Teeblätter gerade so bedeckt sind. Der so entstandene erste Aufguss wird sofort abgegossen und die Tassen nun normal gefüllt. Der Tee kann nach einer Ziehzeit von ein bis zwei Minuten direkt von den Blättern abgetrunken werden.

Die fruchtigeren grünen Teesorten werden nach dem Aufgießen nicht abgegossen. Dieser Tee darf ebenfalls vor dem Genuss maximal zwei Minuten ziehen. Ob der Tee nach der Ziehzeit in eine weitere Teekanne abgesiebt oder direkt vom Blatt getrunken wird, ist reine Geschmackssache.

Probieren Sie die verschiedenen Teesorten des grünen Tees aus. Die Zubereitung kostet einige Mühe und weicht vom europäischen Standard ab. Geübte Teeliebhaber schätzen den Geschmack und die Wirkung von grünem Tee über alles.

Kaffeebohnen

Die Zubereitung von Kaffee oder die Kunst des perfekten Geschmacks

Den typischen Bürokaffee oder Automatenkaffee kennt jeder und mag niemand. Meist ist ein solcher Kaffee bitter und das Aroma ist nur noch eine ferne Erinnerung. Dabei ist ein guter Kaffee unter Beachtung weniger Grundregeln einfach herzustellen. Dann können sich die rund tausend Aromastoffe des Kaffees richtig entfalten und den Genießer verwöhnen. Für die Zubereitung von Kaffee kommen verschiedene Verfahren in Frage. Guter Kaffee kann per Hand gebrüht, mit Hilfe einer Kaffeemaschine, mit einer sogenannten Pressmaschine, mittels Kaffeepads oder mit hohem Druck als Espresso erzeugt werden.

Kaffee per Hand aufbrühen

Brühen Sie eine Kanne Kaffe direkt auf, dauert der ganze Vorgang der Zubereitung ca. fünf bis sieben Minuten. Ihre Arbeit wird mit einem aromatisch hervorragenden Kaffee belohnt. Für die Zubereitung kochen Sie die entsprechende Menge Wasser auf und geben dann eine halbe Tasse kaltes Wasser dazu. Die optimale Temperatur des Wassers liegt zwischen 90 und 95 Grad Celsius. Das Kaffeepulver messen Sie direkt in eine vorgewärmte dickbauchige Kanne ab. Gießen Sie ca. die Hälfte des benötigten Wassers auf das Kaffeepulver. Mit einem langen Löffel kurz umrühren und dann das restliche Wasser aufgießen. Das Kaffeepulver muss sich in der Kanne vollständig setzen. Nach ca. sieben Minuten können Sie den Kaffee servieren. Wenn Sie garantiert keinen Kaffeesatz in der Tasse haben wollen, können Sie den aufgebrühten Kaffee durch ein feines Sieb in eine zweite Kanne umgießen. Frisch aufgebrühter Kaffe ist ein Genuss der jedem Vergleich mit Maschinenkaffe standhält und landläufig sogar besser ist.

Kaffee aus der Kaffeemaschine

In Kaffeemaschinen wird Wasser durch einen mit Kaffeepulver gefüllten Filter geführt. Für einen guten Kaffee müssen hier viele Einzelkomponenten hervorragend zusammenpassen. Wählen Sie eine Kaffeemaschine, die das Wasser auf die entsprechende Temperatur erhitzen kann. Einfache Plastikmaschinen erfüllen diese Voraussetzung oft nicht. Filtertüten haben nach Expertenmeinung keine Auswirkung auf den Geschmack des Kaffees. Die Farbe der Kaffeefilter ist auch eher der herrschenden Kundenmeinung angepasst, braun ist ökologisch besser, hat aber keine Auswirkung auf den Geschmack. Pro Tasse Kaffee brauchen Sie ca. sechs bis acht Gramm feingemahlenes Kaffeepulver. Kaffee aus der Kaffeemaschine hat eine gute Qualität und ist mit wenig Aufwand schnell zubereitet. Kaffeemaschinen benötigen wenig aber regelmäßige Pflege. So sollten Sie Ihre Maschine alle acht bis zwölf Wochen entkalken. Der Filtereinsatz sollte ca. alle zwei Wochen gründlich gesäubert werden. Damit entfernen Sie das im Einsatz abgesetzte Kaffeeöl. weiterlesen